Bildungsaufbruch.
Bessere frühkindliche Bildung, moderne Schulen und wieder mehr Leistungsgerechtigkeit. Schleswig-Holstein braucht einen echten Bildungsaufbruch – nicht noch mehr Reformen, die nichts verändern.
Jahre des Stillstands. Jetzt braucht es Aufbruch.
Schleswig-Holstein hat zu lange auf Reformen gewartet, die sich in der Praxis kaum bemerkbar machen. Frühkindliche Förderung? Unterfinanziert. Schulgebäude? Oft veraltet. Leistungsgerechtigkeit? Ausgehöhlt durch ein System, das alle in dieselbe Form presst.
Schleswig-Holstein fährt seit der Schulreform zweigleisig: Gymnasium auf der einen, Gemeinschaftsschule auf der anderen Seite – Haupt- und Realschule wurden darin aufgelöst. Ich will zurück zu einem klaren dreigliedrigen System aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Kein Relikt, sondern ein Qualitätsmerkmal: passende Wege für unterschiedliche Stärken und Talente, statt alle in dieselbe Form zu pressen.
Und am Anfang steht die frühkindliche Bildung: Wer die ersten Lebensjahre nicht nutzt, holt den Rückstand selten auf. Hier muss investiert werden.
„Bildung ist nicht das Thema, über das man nur redet. Es ist das Thema, bei dem man liefern muss. Wir haben zu lange geredet.“Skade Nielsen Niquet, FDP Landtagskandidat · Listenplatz 11
Was ich konkret will.
Frühkindliche Bildung stärken
Die ersten Lebensjahre sind entscheidend. Kitas müssen Bildungseinrichtungen sein, nicht reine Betreuungsstellen. Bessere Erzieherausbildung, kleinere Gruppen, mehr Sprachförderung – das lohnt sich mehr als jede spätere Intervention.
Dreigliedriges Schulsystem statt Zweigleisigkeit
Schleswig-Holstein kennt heute nur noch Gymnasium und Gemeinschaftsschule. Ich will wieder Hauptschule, Realschule und Gymnasium als eigenständige Schularten – mit klarem Profil statt einer Einheitsschule, die alle Talente gleich behandelt.
Leistungsgerechtigkeit wiederherstellen
Leistung muss sich lohnen. Wer mehr kann und mehr leistet, darf nicht gebremst werden. Noten müssen aussagekräftig sein. Und wer Unterstützung braucht, muss sie bekommen – nicht statt Förderung der Besten, sondern parallel dazu.
Schulen wirklich ausstatten
Nicht nur Tablets kaufen und hoffen. Lehrkräfte brauchen Fortbildungen. WLAN muss stabil sein. Lernmanagementsysteme müssen funktionieren. Medienkompetenz wird Pflichtfach, nicht Anhang.
Ausbildungsqualität sichern
Ausbildungsplätze müssen attraktiv sein – auch in traditionellen Berufen. Digitale Zusatzqualifikationen, faire Vergütung, moderne Ausbildungsstrukturen. Handwerk und Technik verdienen denselben Respekt wie akademische Wege.
Gründergeist und Eigenverantwortung fördern
Unternehmertum gehört in die Schule – nicht als Berufsbild, sondern als Denkweise. Wer früh lernt, Verantwortung zu übernehmen und Ideen umzusetzen, ist besser vorbereitet auf alles, was danach kommt.
Ich weiß, wovon ich rede.
Meine eigene Schulzeit in Husum ist noch nicht lange her. Ich weiß, wie groß die Lücke ist zwischen dem, was digital möglich wäre, und dem, was im Klassenzimmer tatsächlich ankommt. Und ich studiere heute selbst an einer Fernhochschule – ich erlebe jeden Tag, wie gut digitales Lernen funktioniert, wenn Technik und Konzept stimmen.
Mit 16 habe ich neben der Schule ein Unternehmen gegründet. Vieles, was ich dafür brauchte, musste ich mir selbst beibringen – das sollte nicht der Normalfall sein. Wirtschaft, Digitales und Eigenverantwortung gehören in den Unterricht. Gute Bildungspolitik bereitet junge Menschen auf das vor, was wirklich kommt – und sorgt dafür, dass man dafür Nordfriesland nicht verlassen muss.
Bist du jung und willst mitgestalten?
Dann meld dich. Ich freue mich über Leute, die genau wissen, was sie nervt – und Ideen haben, wie es besser geht.
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