Thema 02 · Zukunft für junge Menschen

Bildung & Jugend.

Ich bin 22. Ich kenne den Frust, wenn die Region einem signalisiert: „Hier ist keine Zukunft für dich.“ Das ist mein persönlichstes Thema – und genau deshalb ist es meine Priorität.

Junge Menschen wandern ab. Das ist kein Zufall.

Nordfriesland verliert Einwohner unter 30. Nicht weil die Region hässlich ist – sie ist eine der schönsten in Deutschland. Sondern weil die Perspektiven fehlen. Kaum Studiumsmöglichkeiten in der Nähe. Bezahlbarer Wohnraum für Azubis? Mangelware. Attraktive Ausbildungsplätze? Oft in Bereichen, die digitale Kenntnisse voraussetzen, aber keine vermitteln.

Das Ergebnis: Die Klügsten und Tüchtigsten gehen. Die Region altert. Die Fachkräftelücke wächst.

Das ist kein Naturgesetz. Das ist Politik, die gescheitert ist. Und das lässt sich ändern.

Skade Niquet – Bildung und Jugend in Nordfriesland
„Junge Menschen verlassen Nordfriesland nicht, weil es ihnen hier nicht gefällt. Sie gehen, weil sie keine Perspektive sehen. Das ist kein Naturgesetz. Das ist ein politisches Versagen. Und das lässt sich ändern.“
Skade Niquet, FDP Landtagskandidat Nordfriesland-Süd

Was ich konkret will.

🏠

Bezahlbarer Wohnraum für Azubis

Wer eine Ausbildung in Husum macht, muss sich Husum leisten können. Azubi-Wohnheime, kommunale Förderung und faire Mietpreise sind keine Luxusforderungen.

💼

Ausbildungsqualität sichern

Ausbildungsplätze müssen attraktiv sein – auch in traditionellen Berufen. Digitale Zusatzqualifikationen, faire Vergütung, moderne Ausbildungsstrukturen.

🖥️

Schulen wirklich ausstatten

Nicht nur Tablets kaufen und hoffen. Lehrerinnen und Lehrer brauchen Fortbildungen. WLAN muss stabil sein. Lernmanagementsysteme müssen funktionieren.

🎓

Studium in der Region ermöglichen

Nicht jeder will oder kann wegziehen. Kooperationen mit Hochschulen, Dual-Studium-Angebote und Fernstudiumsinfrastruktur in der Region stärken.

🎯

Bildung individualisieren

Schüler haben unterschiedliche Stärken, Wege und Geschwindigkeiten. Standardinhalte gehören zentralisiert – als Abrufmaterial, das Lehrer nicht immer wieder neu aufbereiten müssen. Die gewonnene Zeit nutzen Lehrer für das, was wirklich zählt: individuelle Förderung, eigene Stärken erkennen, den eigenen Weg finden. Mehr Wahlmöglichkeiten, weniger Gleichschritt.

🚀

Gründergeist fördern

Unternehmertum sollte in der Schule gelehrt werden – nicht nur als Berufsbild, sondern als Denkweise. Ich war 16, als ich mein erstes Unternehmen gegründet habe. Das sollte kein Einzelfall bleiben.

22
Jahre alt – und ich weiß, worum es geht
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Fachkräfte: Nordfriesland verliert Jahr für Jahr junge Talente
16
Jahre alt war ich bei meiner ersten Gründung
2027
Erst wenn wir jetzt handeln, profitieren Jugendliche davon

Ich weiß, wovon ich rede.

Ich bin selbst jung. Ich kenne die Entscheidung: Bleiben oder gehen? Ich kenne den Moment, in dem man merkt, dass die Bahn nach Kiel öfter ausfällt als sie fährt, dass Wohnungen für 600 Euro warm in Husum kaum zu finden sind und dass das nächste Vollzeit-Studienangebot eine Stunde entfernt ist.

Ich habe mich dafür entschieden zu bleiben und etwas zu ändern. Nicht jeder hat diese Option – und das ist das Problem. Bildungs- und Jugendpolitik muss dafür sorgen, dass Bleiben keine Aufopferung ist, sondern eine echte Wahl.

Bist du jung und willst mitgestalten?

Dann meld dich. Ich freue mich über Leute, die genau wissen, was sie nervt – und Ideen haben, wie es besser geht.

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