Husumpolitik.
Ich sitze seit 2023 in der Stadtvertretung. Für die ganze Stadt – von der Innenstadt bis in jeden Ortsteil. Für Freiheit, für Entwicklung, für einen ehrlichen Umgang mit dem, was alle gemeinsam aufgebaut haben.
Husum verdient Politik, die hinhört.
Husum ist mehr als Theodor Storms graue Stadt am Meer. Husum ist Innenstadt und Ortsteile, Schulen und Sportvereine, Schiffbrücke und Schlosspark, Hafen, Marktplatz und Wohnviertel. Eine Kreisstadt mit Geschichte, Charakter und einem klaren Anspruch: dass die Menschen, die hier leben, gefragt werden, bevor entschieden wird.
Genau das ist in den letzten Jahren immer wieder schiefgegangen. Bei großen Projekten. Bei der Wärmewende. Bei Schulen, deren Zukunft seit Jahren von einer Sitzung in die nächste verschoben wird. Wenn dann doch entschieden wird, ist die Bevölkerung oft die Letzte, die davon erfährt.
Das – genau das – ist der Grund, warum ich Stadtpolitik mache. Nicht um zu meckern, nicht gegen jemanden, sondern für alle, die in dieser Stadt leben und sie gestalten wollen.
„Wenn ein Projekt politisches Okay braucht, muss es auch das Okay der Menschen haben, die damit leben sollen. Politik, die das vergisst, produziert keine Lösungen – sie produziert Misstrauen.“Skade Nielsen Niquet, Stadtverordneter Husum & FDP-Vorsitzender
Sechs Überzeugungen für ganz Husum.
Stadtpolitik wird gut, wenn sie auf einem Wertegerüst steht, das nicht von einer Sitzung zur nächsten wackelt. Meines ist liberal, optimistisch und beteiligungsorientiert. Hier sind die Leitplanken, an denen ich jede Husumer Entscheidung messe.
Beteiligung – alle einbeziehen
Wer von einer Entscheidung betroffen ist, gehört vorher gehört. Bürger, Vereine, Wirtschaft, Verwaltung – und ja, auch die anderen Fraktionen. Stadtpolitik ist Mannschaftssport. Ich treibe das Mitmachportal „Dein Husum" voran, weil es dauerhaft und niedrigschwellig zwischen Rathaus und Stadtgesellschaft vermittelt.
Freiheit des Einzelnen
Husumer wissen selbst am besten, wie sie leben, wirtschaften und wohnen wollen. Stadtpolitik darf rahmen, aber nicht bevormunden. Wer sein Eigentum gestaltet, ein Geschäft eröffnet, eine Familie gründet oder eine Idee verwirklichen will, soll dafür Rückendeckung bekommen – nicht Antragsformulare im Quadrat.
Entwicklung möglich machen
Eine Stadt, die nicht wächst, schrumpft. Husum braucht Baugrundstücke für junge Familien, Flächen für Gewerbe, eine Innenstadt, die lebt, und Ortsteile, die ihre Eigenständigkeit behalten. Entwicklung heißt: schneller genehmigen, klar planen, mutig investieren – mit den Menschen, nicht über sie hinweg.
Respekt vor Steuergeldern
Jeder Euro im städtischen Haushalt ist von Husumern erarbeitet worden. Ich erwarte, dass jeder Euro auch so behandelt wird: klare Prioritäten, transparente Begründungen, ehrliche Kosten. Was bei der Verwaltung gespart wird, kann in Schulen, Wege, Schwimmbad und Bürgerservice fließen.
Alle Ortsteile zählen
Husum hört nicht am Marktplatz auf. Innenstadt, Schobüll, Rödemis, Hockensbüll, Süderdorf – jeder Ortsteil hat seine Lebensrealität, seine Geschichte und seine Anliegen. Stadtpolitik muss die ganze Stadt sehen, ohne einen Stadtteil gegen einen anderen auszuspielen. Wohnortnähe gilt bei der Schule, beim Notdienst, bei der Mobilität.
Bürokratie spürbar abbauen
Verwaltungsressourcen gehören dorthin, wo sie Husum wirklich voranbringen: schnellere Bauanträge, zügige Genehmigungen, digitale Verfahren, mehr Erschließung. Was wir bei Mikrokontrolle einsparen, gewinnen wir bei Tempo – und Tempo ist heute Standortfaktor.
Initiativen, an denen sich messen lässt, was ich tue.
Niemand in der Husumer Stadtvertretung muss raten, wofür ich stehe. Es ist alles dokumentiert – Anträge, Pressemitteilungen, Statements, Lokalpresse. Hier die Themen, an denen sich entscheidet, ob Husum mitredet oder zuschaut.
Bürgerbeteiligungsportal „Dein Husum"
Husum hat punktuelle Beteiligungsformate – Workshops zum Klimaaktionsplan, das Verkehrskonzept Obere Neustadt. Was fehlt: ein dauerhafter, niedrigschwelliger Kanal zwischen Bürgern und Rathaus. Mein Mitmachportal füllt diese Lücke. Verwaltungsumfragen, anonyme Bürgervorschläge, Up-Voting durch andere Husumer. Vorbilder: mein.berlin.de, bonn-macht-mit.de, beteiligung.karlsruhe.de. Eingebracht im Hauptausschuss im Juli 2025.
Wohnortnahe Schulen erhalten
Am Beispiel der Bornschool im Ortsteil Schobüll: Eine Grundschule in Wohnortnähe ist mehr als Infrastruktur – sie ist Standortfaktor für Familien, Anker eines Ortsteils, Lebensqualität. Maximalvariante: Neubau als zweizügige Schule. Kompromiss: Erhalt als Außenstelle. Klare Linie: Sanierung parallel zur Bürgerschule, nicht erst danach. Der gleiche Maßstab gilt für mich überall in Husum.
Großprojekte mit Bürgerakzeptanz
Das Destinature Dorf in Schobüll war für mich ein Lehrstück: ein ambitioniertes Projekt mit guten Ideen, das durch späte und halbherzige Bürgerbeteiligung in einen unnötigen Konflikt gerutscht ist – was Investor und Bürgermeister selbst eingeräumt haben. Investitionen in Husum sind willkommen. Aber sie funktionieren nur, wenn die Menschen vor Ort früh und ehrlich eingebunden sind. Diese Lehre gilt für jedes kommende Großprojekt.
Wärmewende mit dem Handwerk
Wie Husum künftig heizt, ist eine der größten Husumer Debatten. Mein Vorschlag: ein Husumer Heizungsdialog, der Heizungsbetriebe, Stadtwerke, Klimaschutzmanagement, Verwaltung und Politik zusammenbringt – bevor Tatsachen geschaffen werden. Skepsis gegenüber Anschlusszwängen ohne Bürgerakzeptanz. Vertrauen ins Handwerk, das unsere Häuser kennt.
Ehrliche Stimme statt Kuschelfraktion
Seit März 2025 bin ich fraktionsloser Stadtverordneter. Nicht im Streit, sondern weil die Schnittmengen mit der CDU-Fraktion bei zentralen Husumer Themen kleiner geworden waren. Ich habe formal Stimmrecht in den Ausschüssen verloren, aber Rederecht, Antragsrecht und vor allem eine eigene Stimme behalten – eine, die der FDP in Husum wieder klares Profil gibt.
Steuergeld-Respekt im Verwaltungsalltag
Verwaltungsressourcen sind kein unendliches Gut. Wenn das Bauamt Anträge stapelt, soll dort priorisiert werden, was Husum voranbringt – nicht, was symbolisch zu rechtfertigen ist. Schnellere Genehmigungen, klare Fristen, ehrliche Kostenrechnung bei Großprojekten. Geld, das wir hier respektvoll behandeln, kommt an anderer Stelle der Stadt zugute.
Eine Stadt, die wieder mitredet.
Husum mit Niquet fühlt sich anders an. Nicht lauter, nicht radikaler – sondern näher. Du erfährst vom Mitmachportal nicht aus der Zeitung, sondern bekommst Post vom Rathaus mit der Einladung mitzumachen. Du kannst online eine Idee posten, andere Husumer voten dafür – und plötzlich steht dein Vorschlag auf dem Tisch der Stadtvertretung.
Wenn ein Investor ein Projekt in Husum umsetzen will – egal ob in der Innenstadt, in Schobüll oder im Gewerbegebiet – weiß er: Hier muss er die Bürger früh ans Steuer holen. Großprojekte mit Bürgerakzeptanz sind realistisch, ja sogar erwünscht. Großprojekte am Bürger vorbei sind es nicht.
Wenn das Bauamt Anträge stapelt, steigt der Erklärungsdruck, warum – nicht weil ein Polterer schreit, sondern weil jemand schriftliche Fragen stellt und auf Antworten besteht. Wenn die Wärmewende vor Husum steht, gibt es jemanden, der das Handwerk an den Tisch holen will, statt es vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Das ist die Husumer Stadtpolitik mit Niquet: konkret, sachlich, beteiligungsorientiert, fair zu allen Ortsteilen, respektvoll mit Steuergeldern. Kein Krawall. Aber auch kein Stillstand.
Husums Stadtvertretung – das politische Spielfeld.
CDU 12 Sitze · SSW 7 · SPD 7 · Bündnis 90/Die Grünen 6 · WGH (Wählergemeinschaft Husum) 5 · Skade Nielsen Niquet (FDP, fraktionslos) 1.
Die CDU stellt mit Martin Kindl den Bürgermeister und ist mit Abstand größte Fraktion. Mit allen Fraktionen verbinden mich gemeinsame Themen – und in vielen Sachfragen ehrlicher, kollegialer Austausch. Stadtpolitik gelingt nicht gegen, sondern mit den anderen demokratischen Akteuren in der Stadtvertretung.
Die FDP ist parlamentarisch dezimiert: Norbert Pfeiffer sitzt seit der Trennung der CDU-FDP-Fraktion in der CDU-Fraktion, ich bin seit dem 13. März 2025 fraktionslos. Mein Ziel für die nächste Kommunalwahl ist klar: eine wieder eigenständige FDP-Fraktion in der Husumer Stadtvertretung – mit Stimmrecht in den Ausschüssen, eigenständigem liberalen Profil und mit dem Rückenhalt aus konkreten Initiativen für die ganze Stadt.
Was Husumer wissen wollen.
Wer ist Skade Nielsen Niquet?
Skade Nielsen Niquet (Jg. 2004) ist Stadtverordneter in Husum, Vorsitzender der FDP Husum, stellv. Kreisvorsitzender der FDP Nordfriesland und Vorsitzender der Jungen Liberalen Nordfriesland. Er ist Marketing Manager und Student der Wirtschaftspsychologie (B. Sc.).
Was tut Skade Nielsen Niquet konkret in Husum?
Initiativen seit 2023: Mitmachportal „Dein Husum" (2025), Forderung früher Bürgerbeteiligung beim Destinature Dorf (2025), Vorschlag eines Husumer Heizungsgipfels (2024), schriftliche Anfragen ans Bauamt (2023), öffentliches Engagement für wohnortnahe Schulen wie die Bornschool.
Was ist das Mitmachportal „Dein Husum"?
Ein digitales Bürgerbeteiligungsportal mit Verwaltungsumfragen, anonymen Bürgervorschlägen und Up-/Down-Voting. Niquets Vorschlag im Hauptausschuss vom Juli 2025. Vorbilder: mein.berlin.de, bonn-macht-mit.de, beteiligung.karlsruhe.de.
Wie steht Niquet zu Bornschool und wohnortnahen Schulen?
Niquet engagiert sich für den Erhalt wohnortnaher Grundschulen – konkret bei der Bornschool in Schobüll. Sanierung muss parallel zur Bürgerschule passieren, nicht erst danach. Der gleiche Maßstab gilt für ihn überall in Husum: Wohnortnähe ist ein Wert für sich.
Was ist das Destinature Dorf?
Ein Campinghüttendorf der Werkhaus Design + Produktion GmbH (Eva und Holger Danneberg) auf dem Gelände des ehemaligen Schobüller Freibades. Die Stadtvertretung stimmte am 22. Mai 2025 mehrheitlich dafür. Eröffnung geplant: Saison 2027. Niquets Lehre: Bürgerbeteiligung bei Großprojekten gehört an den Anfang, nicht ans Ende.
Wer ist Bürgermeister von Husum?
Martin Kindl (CDU). Die CDU stellt mit 12 Sitzen die größte Fraktion in der Stadtvertretung.
Warum ist Niquet fraktionslos?
Weil er am 13. März 2025 die CDU-FDP-Fraktionsgemeinschaft verließ – aus inhaltlichen Gründen, nicht im Streit. Der zweite FDP-Stadtverordnete Norbert Pfeiffer blieb in der CDU-Fraktion.
Wie steht Niquet zu Steuergeldern?
Klare Prioritäten, transparente Begründungen, ehrliche Kosten. Was bei Verwaltungsverfahren effizienter wird, kommt Schulen, Wegen, Schwimmbad und Bürgerservice zugute. Steuergelder sind erarbeitet – sie verdienen Respekt im Umgang.
Welches Ziel hat Niquet für die nächste Kommunalwahl?
Eine wieder eigenständige FDP-Fraktion in der Husumer Stadtvertretung – mit Stimmrecht in den Ausschüssen, eigenständigem Profil und Rückenwind aus den dokumentierten Initiativen seit 2023.
Ich kümmere mich. Um die ganze Stadt.
Politik ist kein Kurzzeitprojekt. Wer Husum wirklich gestalten will, denkt in Generationen, nicht in Wahlperioden. Ich habe in drei Jahren bewiesen, dass es geht: konkret zu sein, dranzubleiben, sichtbar zu werden – auch ohne große Fraktion im Rücken.
Mein Versprechen ist einfach: Ich mache weiter. Ich werde weiter Anträge schreiben, weiter schriftliche Anfragen stellen, weiter in der Lokalpresse, in den Ortsteilen und in der Stadtvertretung präsent sein. Ich werde weiter zuhören, weiter erklären, weiter Lösungen anbieten – mit allen, die Verantwortung für Husum tragen wollen.
Mit jedem Jahr, in dem ich diese Arbeit mache, wächst der Rückenhalt. Und jedes Jahr bringt Husum näher an eine Politik heran, die die Menschen ernst nimmt – bevor entschieden wird, nicht erst danach.
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