Thema 03 · Westküste braucht Tempo

Westküsten-
infrastruktur.

Marschbahn, B5, A23 und digitale Netze sind keine Wunschlisten – sie sind Zukunftsfragen für die Westküste und die Grundlage für eine starke Wirtschaft. Schleswig-Holstein braucht hier endlich Klarheit, Tempo und echte Umsetzungskraft.

Skade Nielsen Niquet – Westküsteninfrastruktur & Mobilität · FDP Nordfriesland-Süd, Landtagswahl 2027

Die Westküste wartet. Zu lange schon.

Nordfriesland hat eine Fläche von über 2.000 km² und gut 160.000 Einwohner. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte, bei der klassischer ÖPNV schlicht nicht funktioniert. Nicht weil niemand Bus fahren will – sondern weil ein Linienbus, der durch dünn besiedelte Gemeinden fährt, in der Realität oft mit zwei bis drei Fahrgästen unterwegs ist.

Das kostet: Geld, das die öffentliche Hand nicht hat. CO₂, das der leere Bus trotzdem ausstößt. Und Busfahrerinnen und Busfahrer, die wir im Fachkräftemangel gar nicht erst finden. Wer trotzdem behauptet, man könne den ländlichen Raum mit dem Modell einer Großstadt versorgen, hat Nordfriesland noch nie von der Karte angeschaut.

Meine Position ist keine anti-grüne Reflexreaktion. Es ist schlichte Logik: Mobilität muss zur Region passen. Und in Nordfriesland bedeutet das: Individualverkehr ermöglichen, smarte Alternativen fördern – und bitte keine Luftschlösser bauen.

Für mich ist das vor allem auch Wirtschaftspolitik. Eine starke Wirtschaft entsteht nicht durch Förderprogramme auf Knopfdruck, sondern durch Rahmenbedingungen, die stimmen: verlässliche Straßen und Schienen, schnelles Netz, planbare Wege für Betriebe, Beschäftigte und Gäste. Genau deshalb konzentriere ich mich auf die Westküsteninfrastruktur – sie ist die Standortfrage Nummer eins für Handwerk, Mittelstand und Tourismus in Nordfriesland.

Skade Nielsen Niquet – Mobilität Nordfriesland
„Marschbahn, B5, A23 – das sind keine Wunschzettel. Das sind überfällige Investitionen in eine Region, die seit Jahren auf Umsetzungskraft wartet.“
Skade Nielsen Niquet, FDP Landtagskandidat · Listenplatz 11

Westküste braucht Infrastruktur.

Nicht noch mehr Studien und Konzepte – sondern Entscheidungen und Umsetzung.

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Individualverkehr als Realität akzeptieren

Das Auto ist in Nordfriesland kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Statt es zu bekämpfen: Infrastruktur verbessern, Parkraummanagement sinnvoll gestalten, Pendelwege optimieren.

E-Mobilität konkret fördern

Ladeinfrastruktur muss flächendeckend verfügbar sein – auch in kleinen Gemeinden, nicht nur in Husum. Wer auf E-Auto umsteigen will, braucht die Infrastruktur dafür.

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Digitale Mitfahrangebote ausbauen

App-basierte Mitfahrzentralen und flexible Sharing-Lösungen können dort funktionieren, wo Linienbus schlicht nicht rentabel ist. Keine Bürokratieprojekte – sondern einfache, nutzbare Angebote.

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Marschbahn: Westerland–Hamburg endlich zuverlässig

Die Marschbahn ist die Lebensader der Westküste. Chronische Verspätungen, Ausfälle und veraltete Infrastruktur kosten Pendler, Touristen und die Wirtschaft täglich. Das muss aufhören. Investitionen in Strecke, Fahrzeuge und Takt sind überfällig.

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A23 verlängern / B5 dreistreifig nordwärts

Die Verbindung zwischen Husum, der dänischen Grenze und Esbjerg ist für Wirtschaft und Pendler entscheidend. Eine verlängerte A23 oder eine dreistreifige B5 nördlich von Husum würde den gesamten Norden der Westküste nachhaltig entlasten.

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Insel- und Halliganbindung sichern

Fähren zu den Inseln und Halligen sind Daseinsvorsorge, keine Touristenattraktion. Die Verbindungen müssen verlässlich, bezahlbar und ganzjährig funktionieren.

Echte Klimapolitik rechnet ehrlich.

Ich bin kein Gegner von Klimaschutz. Ich bin ein Gegner von Klimaschutz-Theater.

Ein Dieselbus, der mit drei Fahrgästen durch die Reußenköge fährt, stößt pro Kopf mehr CO₂ aus als ein modernes Mittelklasseauto. Das ist keine Meinung, das ist Mathematik. Wenn wir ernsthaft über Klimaschutz reden wollen, müssen wir aufhören, Konzepte zu feiern, die auf dem Land schlicht nicht aufgehen.

Was tatsächlich hilft: Ladeinfrastruktur für E-Autos ausbauen. Car-Sharing in Gemeinden ermöglichen. Mitfahrangebote digital verknüpfen. Auf den Strecken, wo Bahn Sinn macht, endlich verlässliche Verbindungen schaffen. Und auf Strecken, wo sie es nicht tut, ehrlich sein statt Phantasiekonzepte durchzufinanzieren.

Das ist FDP-Logik: Nicht rechts, nicht links – sondern durchgerechnet.

Pendelst du täglich? Oder lebst du auf dem Land ohne Auto?

Dann kenne ich deine Situation noch nicht gut genug. Schreib mir – ich will verstehen, was wirklich fehlt.

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