Sicherheit & Schutz von Frauen.
Freiheit ist das höchste Gut – aber ohne Sicherheit bleibt sie für viele Menschen nur ein Versprechen. Eine starke Polizei und besserer Schutz von Frauen sind keine Gegner der Freiheit. Sie sind ihre Voraussetzung.
Wer Angst hat, ist nicht wirklich frei.
Freiheit bedeutet mehr als die Abwesenheit von Verboten. Sie bedeutet, dass Menschen ihr Leben tatsächlich selbstbestimmt gestalten können. Doch wer abends Angst hat, allein nach Hause zu gehen, ist nicht frei. Wer zuhause Gewalt erlebt, ist nicht frei. Freiheit, die nur auf dem Papier existiert, ist keine.
Ein Staat, der seine Bürger nicht schützt, versagt bei seiner Kernaufgabe. Das gilt für Schleswig-Holstein genauso wie überall sonst. Polizei, die zu dünn besetzt ist, um schnell zu reagieren; Strafverfolgung, die ins Leere läuft; Schutzangebote, die nicht ausreichen – das ist der Status quo, den ich ändern will.
Sicherheit ist kein konservatives Thema. Es ist ein liberales. Wer Freiheit ernst nimmt, muss auch die Bedingungen schaffen, unter denen sie gelebt werden kann.
„Wer Angst hat, abends allein nach Hause zu gehen, ist nicht wirklich frei. Sicherheit ist kein Gegensatz zur Freiheit – sie ist ihre Grundlage.“Skade Nielsen Niquet, FDP Landtagskandidat · Listenplatz 11
Was ich konkret will.
Konsequenz beim Schützen und Konsequenz beim Verfolgen – beides gehört zusammen.
Polizei personell stärken
Schleswig-Holstein braucht mehr Polizeibeamtinnen und -beamte – nicht nur in Kiel und Hamburg-nahen Regionen, sondern auch auf dem Land. Wer 20 Minuten auf den Streifenwagen wartet, erlebt den Staat als abwesend.
Konsequente Strafverfolgung
Straftaten müssen Konsequenzen haben. Wenn Täter erleben, dass Anzeigen im Sand verlaufen, verlieren Opfer das Vertrauen in den Rechtsstaat – und Täter das Risiko. Das kann nicht sein.
Staatsanwaltschaft personell stärken
Die beste Polizeiarbeit verpufft, wenn Verfahren bei der Staatsanwaltschaft liegen bleiben. Schleswig-Holstein braucht spürbar mehr Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, damit Ermittlungen zügig zur Anklage kommen – statt in Aktenbergen zu versanden.
Mehr Frauenhausplätze
Schleswig-Holstein hat zu wenige Frauenhausplätze. Wer vor häuslicher Gewalt flieht, braucht sofort einen sicheren Ort – nicht eine Warteliste. Das Land muss das Angebot ausbauen und finanzieren.
Schutzinstrumente konsequent nutzen
Wegweisungsrecht, Kontaktverbote, einstweilige Verfügungen – die Instrumente existieren. Sie müssen schneller, konsequenter und flächendeckend angewendet werden. Papierrecht nützt niemandem.
Polizei besser ausstatten und ausbilden
Moderne Ausrüstung, aktuelle Fortbildungen und klare Einsatzkonzepte. Eine gut ausgebildete Polizei ist effektiver und verhindert Fehler, die durch Überlastung entstehen.
Prävention und Beratung stärken
Gewalt beginnt selten plötzlich. Frühe Hilfsangebote, niedrigschwellige Beratungsstellen und Prävention an Schulen können Eskalationen verhindern – das ist smart, nicht weich.
Sicherheit ist keine Frage links oder rechts.
Es gibt in der politischen Debatte manchmal eine seltsame Scheu, über Sicherheit zu reden – als ob man damit Freiheit angreifen würde. Das Gegenteil ist wahr.
Freiheit setzt voraus, dass Menschen sich sicher fühlen: auf der Straße, zuhause, im Alltag. Wer diese Grundlage nicht schafft, liefert keine Freiheit – er verweigert sie. Deshalb ist innere Sicherheit für mich kein Gegenpol zur liberalen Idee, sondern ihr Kern.
Das gilt besonders für den Schutz von Frauen. Gewalt, die im Privaten stattfindet, ist kein Privatproblem. Es ist eine Staatsaufgabe, dagegen konsequent vorzugehen.
Sicherheit geht uns alle an.
Wenn du Erfahrungen hast, die ich kennen sollte – schreib mir. Ich höre zu.
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