Thema 01 · Wohnen darf kein Luxus sein

Wohnraum für junge Menschen.

Viele junge Menschen finden heute keine passende Wohnung – nicht, weil sie zu wählerisch sind, sondern weil bezahlbarer und verfügbarer Wohnraum schlicht fehlt. Das löst man nicht mit Verboten. Das löst man mit Bauen.

Skade Nielsen Niquet – Wohnraum schaffen · FDP Nordfriesland-Süd, Landtagswahl 2027

Wohnraum fehlt. Und Mietpreisbremsen bauen keine Wohnungen.

Ein Azubi, der seine Ausbildung in Husum beginnt, sucht eine Wohnung. Was er findet: zu wenig Angebot – und zu hohe Mieten für das, was übrig bleibt.

Das ist keine Naturkatastrophe. Das ist das Ergebnis einer Wohnungspolitik, die jahrelang auf Regulierung statt auf Angebot gesetzt hat. Mietpreisbremsen dämpfen kurzfristig die Symptome – und verschärfen langfristig die Ursache, weil weniger gebaut wird.

Wer bezahlbares Wohnen will, muss mehr Wohnraum schaffen. Das ist keine Ideologie – das ist Angebot und Nachfrage.

Skade Nielsen Niquet – Wohnraum für junge Menschen in Nordfriesland
„Wohnungsmangel verwaltet man nicht mit Preisbremsen weg – man baut sich raus. Schneller, einfacher und mehr. Das ist der einzige Weg, der wirklich funktioniert.“
Skade Nielsen Niquet, FDP Landtagskandidat · Listenplatz 11

Was ich konkret will.

Mehr Wohnraum durch weniger Bürokratie – nicht durch mehr Regulierung.

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Bauanforderungen senken

Zu viele Auflagen machen das Bauen teuer und langsam. Energiestandards, Stellplatzvorgaben und Gestaltungsregeln gehören auf den Prüfstand – besonders bei kleinen Wohneinheiten für Azubis und Studenten.

Genehmigungsverfahren beschleunigen

Ein Bauantrag, der zwei Jahre dauert, ist ein Bauantrag zu viel. Digitale Verfahren, klare Fristen und Genehmigungsfiktion nach Ablauf – wer nicht entscheidet, gilt als zugestimmt.

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Mehr Flächen ausweisen

Kommunen müssen mehr Bauland ausweisen – auch für verdichtetes Bauen im Bestand. Wohnquartiere, die Arbeiten, Wohnen und Leben verbinden, statt monostrukturelle Wohnsilos.

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Azubi-Wohnheime fördern

Wer eine Ausbildung in Husum oder Nordfriesland macht, muss sich die Region leisten können. Kommunale Förderung, Trägerkooperationen und schnelle Baugenehmigungen für Wohnheimplätze.

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Keine Mietpreisbremsen

Mietpreisbremsen reduzieren die Rendite – und damit den Anreiz zu bauen. Wer Vermieter bestraft, bekommt langfristig weniger Vermieter. Das Ergebnis: noch weniger Angebot, noch höhere Mieten im freien Segment.

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Leerstand aktivieren

Auch bei uns stehen mancherorts Gebäude und Flächen ungenutzt da – ob im Ortskern oder im alten Gewerbegebiet. Steuerliche Anreize und vereinfachte Umwidmungsverfahren, um solchen Raum zu aktivieren, wo es ihn gibt.

Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung.

Ich bin 22 und weiß, wie es sich anfühlt, eine bezahlbare Wohnung zu suchen. Ich kenne Azubis, die 45 Minuten pendeln, weil sie in Husum schlicht keine Wohnung bekommen. Ich kenne junge Leute, die weggegangen sind – nicht weil sie wollten, sondern weil sie keine Alternative hatten.

Wohnen ist die Basis für alles andere: für Ausbildung, Arbeit, für ein Leben in der Region. Wer junge Menschen in Nordfriesland halten will, muss dafür sorgen, dass sie sich die Region leisten können. Das ist keine soziale Forderung – das ist Standortpolitik.

Auf Wohnungssuche und frustriert?

Ich will wissen, wie die Lage vor Ort wirklich ist. Schreib mir – konkret, direkt, ohne Umwege.

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